Slowenien
Slowenien (slowenisch Slovenija) ist ein Staat in Mitteleuropa
und grenzt an Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien.
Politik
Staatsoberhaupt
der Republik Slowenien ist der, eine vorwiegend repräsentative Funktion ausübende Präsident,
der alle fünf Jahre direkt von der Bevölkerung
gewählt wird. Als Teil der exekutiven Gewalt wird er
vom Ministerpräsidenten und dem Ministerrat unterstützt,
die beide vom Parlament gewählt werden.
Das slowenische Parlament besteht aus zwei Kammern: Die
Nationalversammlung (Državni zbor) und dem Nationalrat
(Državni svet). Die Nationalversammlung setzt sich aus
90 Abgeordneten zusammen (je einer aus autochthonen Minderheiten
von Italienern in Istrien, und Ungarn in der östlichen
Region Prekmurje), die jeweils zum Teil durch direkte Wahl
beziehungsweise durch Proportionalwahlrecht bestimmt werden.
In den Nationalrat werden 40 Abgeordnete aus sozialen, wirtschaftlichen
und regionalen Interessengruppen entsandt. Die Parlamentswahlen
finden alle vier Jahre statt.
Im Zuge der NATO-Osterweiterung wurde Slowenien am 29. März
2004 Mitglied der NATO. Seit 1. Mai 2004 ist es Mitglied
der Europäischen Union.
Wirtschaft
Ein wichtiger Wirtschaftszweig Sloweniens ist der Tourismus,
der sich vor allem auf die Alpen, Ljubljana, die Adria und
andere Sehenswürdigkeiten wie die Höhlen von Postojna
konzentriert.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2002 21,905
Mrd. €, das bedeutet pro Kopf 11.709 €. Die Auslandsverschuldung
belief sich 2002 auf 3968 Millionen Euro. Das reale Wachstum
betrug 2002 3,2 % (2001: 3,0 %). Die Inflationsrate ist immer
noch relativ hoch und betrug im Jahr 2002 7,5 % (2001: 8,4
%). Die Arbeitslosenquote konnte von 2001 auf 2002 von 6,4
% auf 6,0 % reduziert werden. Momentan (2005) hat Slowenien
eine Inflation von 2,0 % und ein geschätztes Wirtschaftswachstum
von 3,7 %. Slowenien gehört innerhalb der EU zu den
Nettozahlern.
Nach derzeitigen Stand dürfte Slowenien am 1. Januar
2007 den Euro einführen.
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